Praxis für kognitive Verhaltenstherapie

Dipl. Psych. Sonja-Maria Sterchi-Birzle

Was ist kognitive Verhaltenstherapie ?

Die moderne, seit Mitte des 20. Jahrhunderts organisch weiterentwickelte kognitive Verhaltenstherapie (klassische und operante Konditionierung, kognitive Therapie, Selbstkontrollansatz nach KANFER,  Bedürfnis- und Beziehungs-orientierung, systemische Sichtweise) zeichnet sich in der Behandlung von Störungen von Krankheitswert durch ein pragmatisches, zielgerichtetes und lösungsorientiertes Vorgehen aus.

Ausgangspunkt ist dabei immer die ganzheitliche Betrachtung des Menschen mit seiner ganz individuellen, aktuellen sozialen und familiären Situation und seiner persönlichen Geschichte. Je nach Problemlage kommen verschiedene therapeutische Verfahren zum Einsatz, beispielsweise die Verhaltens- und Bedingungsanalyse, Psychoedukation, Selbstbeobachtungs-Protokolle, Problemlösetechniken, Aktivitätsaufbau, Tagesplanung, Aufmerksamkeitslenkung, Techniken zum Stressmanagement, Entspannungsverfahren, Expositionsverfahren (v.a. bei Angsterkrankungen), Selbstkontrolltechniken, kognitive Techniken und Maßnahmen zu Rückfallprophylaxe.

Ein zentrales Element bei der verhaltenstherapeutischen Arbeit ist die Mitarbeit des Patienten. Ergänzend zu den Therapiesitzungen werden Sie regelmäßig verschiedene Übungsaufgaben erhalten, die Sie eigenverantwortlich in der Zeit zwischen den Sitzungen durchführen. Nur so können Sie selbst neue Erfahrungen machen, ohne die keine Veränderung stattfinden kann.

Die kognitive Verhaltenstherapie kann bei folgenden Störungen helfen:

  • Angst- und Panikstörungen
  • Esstörungen
  • Zwangsstörungen
  • psychosomatischen Störungen
  • affektiven Störungen ( z.B. Depression)
  • Persönlichkeitsstörungen